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EDP MEPS erzählen uns, warum sie sich entschieden haben, für Europa zu kämpfen.

Sprachen, Kulturen, regionale Unterschiede und lokale Initiativen müssen gepflegt werden, denn sie sind der größte Trumpf Europas.

Das politische Projekt Europa wiederherstellen

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Soazig de la Moissonnière

Die Europäische Demokratische Partei hat heute, am 30. November 2016, in Brüssel die Prioritäten ihres politischen Handelns bekräftigt. Rund hundert Delegierte aus 17 europäischen Ländern bekannten sich zu der Berufung und der Daseinsberechtigung der EDP als Förderin einer tiefgreifenden europäischen Neugründung.

Für Co-Präsident Francois Bayrou (Frankreich / MoDem) ist es "in einer Zeit, in der sich die Welt und Europa den populistischen Wellen stellen müssen, interessant, dass wir eine Partei sind, die an das Gewissen und die Verantwortung der Bürger glaubt". "Ein Ende Europas ist möglich", räumte Francesco Rutelli ein. Deshalb rufen die Europäischen Demokraten, die sich klar und unmissverständlich zum europäischen Projekt bekennen, zu einem gemeinsamen Aufschwung und einer europäischen Konvergenz auf, die Bürger und Institutionen zusammenbringt. Ziel ist es, die Bürger effektiv in das europäische Institutionengefüge einzubinden und sie an Diskussionen teilhaben zu lassen, bevor Entscheidungen getroffen werden.

"Es ist dringend notwendig, Europa neu zu beleben, wir müssen das Soziale und den Menschen in den Mittelpunkt des europäischen Projekts stellen", erklärte der Europaabgeordnete Claude Rolin (Belgien / cdH). "Der Populismus ist in der Offensive, weil er sich einige Fahnen geschnappt hat, die demokratische Standarten waren, der Kampf gegen soziale Ungleichheiten, der Kampf gegen Korruption. Das waren unsere Schlachten, und sie haben sie zu ihren eigenen gemacht! ", empörte sich sein portugiesischer Kollege Antonió Marinho e Pinto.

Die Generalsekretärin Marielle de Sarnez kritisierte die "buchhalterische Herangehensweise" der europäischen Institutionen, die nicht "nur dazu da sein sollten, uns zu sagen, welche Defizite wir machen können oder nicht machen können". "Wir haben nicht all die Jahre gearbeitet, nur um ein Modell zu schaffen, das nur ein Markt ist. Europa muss ein politisches Projekt sein. Wir müssen dieses Projekt wiederherstellen, das ist der Sinn unserer Verpflichtung mit der EDP", schloss sie.

Der EDP-Rat billigte auch die neue Präsidentschaft, die sich wie folgt zusammensetzt:

- Co-Präsidenten: François Bayrou (Frankreich) und Francesco Rutelli (Italien)

- Vizepräsidenten: Marios Georgiadis (Griechenland), Marian Harkin (Irland), Nicos Koutsou (Zypern), Antonió Marinho e Pinto (Portugal), Ulrike Müller (Deutschland), Andoni Ortuzar (Baskenland), Andrzej Potocki (Polen), Gianluca Susta (Italien)

- Generalsekretärin: Marielle de Sarnez (Frankreich)

- Generaldelegierter: Gérard Deprez (Belgien)

- Stellvertretende Generalsekretäre: Luigi Cocilovo (Italien), Marina Demetriou (Zypern), José Félix Merladet (Baskenland)

- Schatzmeister: Jean Marie Beaupuy (Frankreich)