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EDP MEPS erzählen uns, warum sie sich entschieden haben, für Europa zu kämpfen.

Sprachen, Kulturen, regionale Unterschiede und lokale Initiativen müssen gepflegt werden, denn sie sind der größte Trumpf Europas.

Der Schutz des Ozeans ist der Schutz der Menschheit

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Europäische Demokraten haben diese Woche an der Ozean-Konferenz der Vereinten Nationen in Lissabon teilgenommen. Die politische Erklärung, die am Freitag auf der abschließenden Plenarsitzung formell angenommen wird, ist ein weiterer Schritt, den wir begrüßen. Die globale Zusammenarbeit ist unerlässlich, wenn wir die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 erreichen wollen. Die EU ist nicht mit leeren Händen zu dieser Konferenz gekommen, denn sie hat gerade angekündigt, eine Milliarde Euro für den Schutz der Meere zur Verfügung zu stellen.

Auch bei den heftigen Verhandlungen auf der Ministerkonferenz der WTO Mitte Juni war die EU ein wichtiger Akteur. Die Ergebnisse sind sehr greifbar: Fischereisubventionen, die zur Überfischung führen, sind verboten. Viele Herausforderungen bedrohen den Ozean noch immer, und unsere Fraktion im Europäischen Parlament Renew Europe fordert schnellere Maßnahmen. Wenn wir die notwendigen Veränderungen vornehmen, kann der Ozean enorme Möglichkeiten bieten, wie z.B. die Produktion von Nahrungsmitteln, die Eindämmung des Klimawandels und die Energieerzeugung sowie die nachhaltige Entwicklung von Küstengemeinden. Für diese Herausforderungen und Chancen muss eine öffentliche Politik zum Schutz des Ozeans entwickelt und umgesetzt werden.

Die französische Europaabgeordnete Catherine Chabaud war ebenfalls Teil der Delegation des Europäischen Parlaments bei der UNO-Ozeankonferenz. Sie erklärt: "Wir müssen die politischen Silos aufbrechen. Wir haben nur einen Ozean, der unser gemeinsamer Lebensraum ist, und dafür brauchen wir eine integrierte und kohärente Politik. Das ist die Botschaft, die ich nach Lissabon und zum Gipfel mitgebracht habe. Nur so können wir den einen Ozean, den wir haben, zum Wohle der Natur und der Menschheit schützen. Dies wird auch zur Stärkung des Multilateralismus beitragen."