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EDP MEPS erzählen uns, warum sie sich entschieden haben, für Europa zu kämpfen.

Sprachen, Kulturen, regionale Unterschiede und lokale Initiativen müssen gepflegt werden, denn sie sind der größte Trumpf Europas.

Ulrike Müller legt Berichtsentwurf für EU-Forststrategie vor

Forester

Heute, am 16. März, hat Ulrike Müller dem Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ihren Berichtsentwurf über die neue EU-Forststrategie vorgestellt.

Wälder und Förster zukunftsfest machen

Ulrike Müller, die Berichterstatterin für das wirtschaftliche Potenzial der Forstwirtschaft mit Biodiversitäts- und Klimazielen, betont die vielfältigen Funktionen der Wälder und die Belastungen, denen sie ausgesetzt sind. Sie hat ihren Entwurf auf vier Prinzipien aufgebaut:

  • Multifunktionalität
  • nachhaltige Bewirtschaftung
  • die tragende Rolle von Waldbesitzern und Forstwirten
  • Subsidiaritätsprinzip 

Multifunktionalität und Nachhaltigkei

"Die Wälder sind gewissermaßen in die Multifunktionalität hineingewachsen und erbringen viele verschiedene Ökosystemleistungen, nachhaltige Alternativen zu umwelt- und klimaschädlichen Produkten ebenso wie sauberes Wasser und gute Luft. Sie bieten Heimat für Tier- und Pflanzenarten, schützen vor Naturkatastrophen, bieten Erholung, schaffen Arbeit und Einkommen."

Lokales Know-how für echten globalen Mehrwert

Ulrike Müller setzt großes Vertrauen in die Eigentümer und Förster als Partner der Politik und Garanten der Nachhaltigkeit. "Sie kennen die Bedingungen vor Ort und bringen wertvolle Erfahrungen ein. Eine EU-Forststrategie darf daher nicht überregulierend sein, sondern muss diese wichtigen Partner befähigen, die vielfältigen Ziele umzusetzen und schwierige Herausforderungen flexibel zu meistern."

Wälder der Zukunft

"Europa braucht die Waldstrategie, um die sehr unterschiedlichen politischen Ziele und Erwartungen in Einklang zu bringen. Wir Parlamentarier müssen uns jetzt der Umsetzung der Strategie zuwenden, unsere Erwartungen formulieren und Leitplanken setzen." 

Die EU will eine biobasierte Kreislaufwirtschaft aufbauen und bis 2050 klimaneutral werden. Wälder, Forstwirtschaft und nachgelagerte Industrien sind bei diesem Vorhaben von zentraler Bedeutung.