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EDP MEPS erzählen uns, warum sie sich entschieden haben, für Europa zu kämpfen.

Sprachen, Kulturen, regionale Unterschiede und lokale Initiativen müssen gepflegt werden, denn sie sind der größte Trumpf Europas.

Ungarische Parlamentswahlen: Eine entscheidende Wahl nicht nur für Ungarn, sondern für ganz Europa

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Am 3. April 2022 finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Unser Mitglied in Ungarn, Új Kezdet, wird an diesen Wahlen teilnehmen.

Im vergangenen September konnte unser ungarisches Mitglied Új Kezdet einen großen Erfolg verbuchen. Die derzeitige Abgeordnete und Vorsitzende von Új Kezdet, Krisztina Hohn, und der stellvertretende Vorsitzende von Új Kezdet, Szilárd Gyenes, gewannen die Vorwahlen in ihrem Wahlkreis und werden bei den kommenden Wahlen in ihrem Wahlkreis als gemeinsamer Kandidat der Opposition antreten.

Nach der Einigung auf eine gemeinsame Oppositionsliste von sechs Parteien (Demokratische Koalition, Jobbik, LMP - Ungarns Grüne Partei, Momentum-Bewegung, Ungarische Sozialistische Partei und Dialog für Ungarn) hat sich Péter Márki-Zay, der Oppositionskandidat für das Amt des ungarischen Ministerpräsidenten, als erster ernsthafter Herausforderer von Viktor Orbán erwiesen. Die Opposition versucht, aus Viktor Orbáns Pro-Putin-Botschaften Kapital zu schlagen. Péter Márki-Zay: "Wir fordern, dass er seine Politik des weder hier noch dort aufgibt und Ungarn ein für alle Mal mehr in den Westen, nach Europa und in die NATO bringt."

Wie der Generalsekretär der EDP und Europaabgeordnete Sandro Gozi betont: "Angesichts des Krieges in der Ukraine, der sich auch auf das Leben vieler Ungarn auswirkt, brauchen wir mehr denn je ein humanistisches und zentristisches Ungarn. Die aktuelle Krise in Europa ist ein Weckruf, denn Viktor Orbán hält, das sieht man jeden Tag, an seinem pro-russischen Kurs fest - auch wenn er das jetzt zu verbergen versucht."

Die Wahlen fallen mit einem Referendum über LGBTQ-Unterricht in ungarischen Schulen zusammen, das von der Regierungspartei Fidesz ausgerufen wurde. Die EU hat den Vorschlag weithin kritisiert, da er gegen Artikel 21 der Charta der Grundrechte der EU verstößt.