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Dieser Herausforderung - stellt sich - die EDP!

Folglich ist es unsere Pflicht, den europäischen Traum mit unseren Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu teilen, uns für Respekt und Würde einzusetzen und gleichzeitig den Erhalt von Rechtsstaat, Gleichheit, Freiheit, Solidarität und Verantwortung zu sichern.

Es ist an der Zeit, dass Demokraten die Führung übernehmen und die Europäische Union auf einen neuen, nachhaltigen Kurs bringen.

Ein Erfolg für Catherine Chabaud und den Planeten

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Letze Woche nahm der Fischereiausschuss mit einer großen Mehrheit die Stellungnahme „Nutzung des Potentials von erneuerbaren Offshore-Energien“, die von unserer französischen Europaabgeordneten Catherine Chabaud (MoDem) verfasst wurde, an. Die Stellungnahme sieht vor, die Auswirkungen von Offshore-Energien auf den Fischereisektor auszuloten.

Dies unterstreicht die Bedeutung dieses Themas für den Umschwung hin zu einer grünen Wirtschaft – erneuerbare Offshore-Energien tragen dazu bei, das Ziel der CO2-Neutralität zu erreichen.

Die Europäische Kommission ruft dazu auf, die Kapazität von grüne Offshore-Energien bis 2050 zu verdreißigfachen. Dies würde den Sektor ankurbeln, was Chabaud begrüßt.

Trotzdem dürfen wir die Auswirkungen von Offshore-Energien auf den Fischerei- und Aquakultur-Sektor nicht aus den Augen verlieren, zum Beispiel was die Verlagerung von Fischgründen oder Unterwasserlärm angeht. Angesichts dessen ist Catherine Chabaud trotz allem davon überzeugt, dass es Lösungen gibt – in ihrer Stellungnahme unterstrich sie, wie wichtig der Dialog und die Zusammenarbeit mit Fischern bei der Planung dieser Projekte ist – insbesondere in einer frühen Planungsphase, um negative Effekte auf den Sektor so weit wie möglich zu vermeiden und eine harmonische Koexistenz der Sektoren zu ermöglichen.

Um negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt zu vermeiden, muss die Bauweise von Offshore-Anlagen überdacht werden. Diese erneuerbaren Energiequellen sind nur relevant, wenn ihre Auswirkungen gering gehalten werden können. Dafür müssen Risiken durch die Suche nach gegenseitigem ökologischem, sozialem und wirtschaftlichem Nutzen in Chancen für andere Aktivitäten umgewandelt werden. Zum Beispiel eine Anlage, die zu einem Wachstum der Fischbestände durch das Schaffen eines Korallenriffs beiträgt, oder zu einer besseren Erforschung des Meeres durch die Sammlung von Daten dank der auf den Windrädern installierten Sensoren, oder zur Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere in der Modernisierung von Fischereihäfen.

Laut Catherine Chabaud ist es nötig, eine Langzeit-Sicht auf grüne Offshore-Projekte zu haben, um die Auswirkungen auf andere Aktivitäten, wie die Fischerei, oder auch auf die vor Ort lebenden Menschen oder Ökosysteme, besser einschätzen zu können. Sie fordert daher einen Ansatz, der auf einer Kreislaufwirtschaft und den Lebenszyklus dieser Projekte basiert, insbesondere für die Zeit nach der Stilllegung des Windparks.

Offshore-Energien sind im Rahmen einer nachhaltigen „blauen“ Wirtschaft besonders wichtig. Dies muss aber unter Rücksicht auf andere Aktivitäten, wie Fischerei und Aquakultur, geschehen, mit dem Ziel, der Nachhaltigkeit durch die Suche nach gegenseitigem Nutzen ein Stück näher zu kommen.