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Dieser Herausforderung - stellt sich - die EDP!

Folglich ist es unsere Pflicht, den europäischen Traum mit unseren Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu teilen, uns für Respekt und Würde einzusetzen und gleichzeitig den Erhalt von Rechtsstaat, Gleichheit, Freiheit, Solidarität und Verantwortung zu sichern.

Es ist an der Zeit, dass Demokraten die Führung übernehmen und die Europäische Union auf einen neuen, nachhaltigen Kurs bringen.

Ein erneuertes Werkzeug zum Aufbau eines sozialeren Europas

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European Parliament

Gestern stimmte das Europäische Parlament für den neuen Europäischen Sozialfonds+ (ESF+), der den ehemaligen Europäischen Sozialfonds, die Jugendbeschäftigungsinitiative, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und das EU-Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) in einem einzigen Instrument zusammenfasst.

Die 88 Milliarden Euro des ESF+ werden entscheidend sein, um die Folgen, die die Corona-Pandemie insbesondere für junge Menschen hat, zu bekämpfen. Sie werden in die Jugendbeschäftigung und in den Kampf gegen Kinderarmut fließen, zwei Gruppen, die besonders von der Krise betroffen sind.

Unsere französische Europaabgeordnete Sylvie Brunet (MoDem) begrüßte die Entscheidung des Parlaments: "Dank dieser Vereinbarung wird die Union über ein ehrgeiziges, erneuertes Instrument verfügen, um ein sozialeres, widerstandsfähigeres und inklusiveres Europa aufzubauen."

Auf Initiative des Parlaments wird mindestens ein Viertel der Mittel für Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit für benachteiligte Gruppen, zum Beispiel marginalisierter Gruppen wie die Roma und Drittstaatsangehörige, verwendet, um Barrieren auf dem Arbeitsmarkt abzubauen, Diskriminierung zu bekämpfen und Ungleichheiten bei der Gesundheitsversorgung zu beseitigen.

Für Sylvie Brunet ist der ESF+ ein Schlüsselinstrument, um Jugendbeschäftigung anzugehen, einschließlich der Umsetzung der Europäischen Jugendgarantie. Sie fügte hinzu, dass "den NEETs, also den jungen Menschen, die weder studieren, noch eine Ausbildung absolvieren oder erwerbstätig sind, besondere Aufmerksamkeit zukommen muss: ihre Zahl ist im Jahr 2020 auf 13,7 % angestiegen. Im Hinblick auf dieses Ziel ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Mitgliedstaaten einen angemessenen Betrag für Maßnahmen zur Förderung ihrer Beschäftigung bereitstellen. Mit dieser Vereinbarung verfügt die Union für den Zeitraum 2021-2027 über ein starkes Instrument, um die Krise schrittweise zu überwinden und die großen Herausforderungen des Übergangs zu einer digitaleren und klimaneutralen Wirtschaft zu meistern, ohne dabei die Bürgerinnen und Bürger aus den Augen zu verlieren."